go-e Charger mit LadeKosten verbinden
Erfasse deine Ladekosten mit jedem go-e Charger automatisch — per lokalem WiFi oder über die go-e Cloud API. Alle Modelle mit API v2 werden unterstützt.
| Modelle | Home, Gemini, Gemini flex, HOME+, PRO |
| Integration | WiFi + Cloud |
| Authentifizierung | Local HTTP + Cloud API |
| Max. Leistung | 11/22 kW |
| Phasen | 3-phasig |
| Markt | DACH |
| API-Qualität | Stabil |
| Status | Verfügbar |
Alle go-e Modelle — ein Adapter
Der go-e Charger war die erste Wallbox, die LadeKosten unterstützt hat. Der Adapter ist modell-agnostisch: Er funktioniert mit jedem go-e Charger, der Firmware ab Version 052 installiert hat und die HTTP-API v2 bereitstellt. Das betrifft:
- go-e Charger Home — alle Revisionen (11 kW und 22 kW)
- go-e Charger Gemini — das Nachfolgemodell mit neuem Design
- go-e Charger Gemini flex — die portable Variante
- go-e Charger HOME+ — V3/V4 Hardware
- go-e Charger PRO — die robuste Variante für den gewerblichen und semi-öffentlichen Einsatz (11 kW und 22 kW)
Die lokale API ist über alle Modelle hinweg konsistent. Wenn du ein Modell wechselst, funktioniert LadeKosten sofort weiter — ohne Neukonfiguration.
Zwei Verbindungsmodi — du entscheidest
💡 Empfehlung für Steuer- und Geschäftsnutzung: Cloud-Modus aktivieren. Damit werden auch Ladevorgänge erfasst, die stattfanden, während die App geschlossen war oder du nicht im Heim-WLAN warst — Voraussetzung für lückenlose GoBD-konforme Buchhaltung. Privatnutzer mit Privacy-Fokus können den Lokal-Modus wählen; alle Sessions, die laufen während die App aktiv im Heim-WLAN ist, werden auch dort vollständig erkannt.
Lokaler WiFi-Modus
Im lokalen Modus kommuniziert LadeKosten direkt über dein Heimnetzwerk mit dem go-e Charger. Dein Charger stellt unter seiner IP-Adresse eine HTTP-Schnittstelle bereit, über die die App im 30-Sekunden-Takt den Status abfragt:
- Ladestatus — Leerlauf, Laden aktiv, Warten auf Freigabe, Abgeschlossen
- Aktuelle Ladeleistung — pro Phase und gesamt in Watt (Echtzeit)
- Energiemenge der aktuellen Session in Wh
- Gesamtenergie-Zähler (ETO) seit Inbetriebnahme
- Phasenspezifische Daten — Spannung, Strom und Leistung pro Phase
- RFID-Karten-Zuordnung — welche Karte gerade aktiv ist
- Firmware-Version und Fehlercodes
Kein Cloud-Account nötig. Kein API-Key. Kein einziges Datenbyte verlässt dein Heimnetzwerk.
go-e Cloud-Modus
Für Nutzer, die ihre Ladekosten auch von unterwegs überwachen wollen — und für alle, die eine vollständige GoBD-konforme Buchhaltung brauchen — bietet LadeKosten den Cloud-Modus. Die Verbindung läuft über https://{serial}.api.v3.go-e.io mit deinem persönlichen API-Key als Bearer-Token.
- Von überall zugreifen — nicht nur im Heim-WiFi
- Automatische Hintergrund-Synchronisation — ca. alle 15 Minuten über iOS BGTaskScheduler
- ✨ Automatischer Import historischer Sessions über den
dll-CSV-Endpunkt der go-e Cloud — auch Ladevorgänge, die stattfanden während die App geschlossen war oder du nicht im Heim-WLAN warst - 🔒 Festschreibung importierter Buchungen — GoBD-konforme Unveränderbarkeit, Korrektur nur via Storno
- 📋 SHA-256-Beleg-Fingerprint für jeden Import (Beweissicherung gegenüber Steuerprüfung)
- 📑 Stabile DATEV-Belegnummern im Format
LK-YYYYMM-NNNNN(lückenlos pro Monat, stabil über Re-Exports) - API-Key aus der go-e App — unter Internet > Erweiterte Einstellungen
Voraussetzung: Firmware >= 052 und die Cloud HTTP API muss in der go-e App aktiviert sein.
Du kannst jederzeit zwischen beiden Modi wechseln.
So richtest du deine go-e ein — Schritt für Schritt
Wir haben unsere eigene go-e Charger PRO in LadeKosten in weniger als einer Minute verbunden. So gehst du vor — ganz gleich, ob lokal oder über die Cloud:
1. Wallbox-Typ wählen
Öffne Mehr → Meine Wallboxen → Hinzufügen und wähle „go-e Charger".

2. Verbindungsdaten eingeben
Vergib einen Namen und wähle die Verbindungsart. Du kannst später jederzeit wechseln.
Lokales WLAN — für Echtzeit-Daten und maximale Privatsphäre. Gib die IP-Adresse deiner go-e ein (per „Im Netzwerk suchen" findet LadeKosten sie meist automatisch; sonst steht sie in der go-e App unter Internet). Das lokale Passwort ist optional und aktiviert Live-Updates per WebSocket.

Cloud (Fernzugriff) — für Zugriff von unterwegs und lückenlose, GoBD-konforme Buchhaltung. Gib die Seriennummer und den Cloud API Token ein (in der go-e App unter Internet → Erweiterte Einstellungen).

3. Verbindung testen
Tippe auf Verbindung testen. Erscheint der grüne Haken mit „Verbindung erfolgreich", tippe auf Speichern.

4. Fertig — Live-Status
Die go-e erscheint in deiner Wallbox-Liste. Während einer Ladung zeigt sie den Status „Lädt" und wann zuletzt synchronisiert wurde.

Tippst du sie an, siehst du den vollständigen Live-Status: aktuelle Ladeleistung, geladene Energie, Phasen, Temperatur, Ladefreigabe und mehr.

Auch dein Dashboard zeigt während einer aktiven Ladung ein Live-Banner — auf einen Blick, ohne die Wallbox-Liste zu öffnen.

Intelligente Session-Erkennung
Da die go-e API keine Session-History bereitstellt, nutzt LadeKosten ein mehrstufiges Erkennungssystem:
Primär: Zeitstempel-basiert
Die App überwacht das Feld lccfc (lastCarStateChangedFromCharging). Ändert sich dieser Wert zwischen zwei Polling-Zyklen, wurde ein Ladevorgang abgeschlossen. Die genauen Start- und Endzeiten werden aus den Boot-relativen Zeitstempeln (rbt) berechnet. Die Energiemenge wird primär aus dem RFID-Karten-Zähler (c0e-c9e) ermittelt.
Fallback: Gesamtzähler-Differenz
Wenn keine Zeitstempel-Felder verfügbar sind (ältere Firmware), vergleicht die App den Gesamtenergie-Zähler (ETO) zwischen zwei Abfragen. Ein Anstieg von mindestens 0,1 kWh bei gleichzeitig beendetem Ladevorgang wird als neue Session erkannt.
Recovery: Verpasste Sessions
Wurde die App zwischen zwei Ladevorgängen nicht geöffnet, erkennt LadeKosten beim nächsten Start über die ETO-Differenz, dass ein Ladevorgang stattgefunden hat, und erstellt einen nachträglichen Eintrag.
Sicherheitsregeln: Minimum 0,1 kWh (verhindert Standby-Fehlerkennungen), Maximum 200 kWh (Plausibilitätsprüfung), negative Differenzen werden ignoriert.
RFID-Karten: jedes Auto automatisch dem richtigen Fahrzeug zuordnen
Das ist die Funktion, die go-e in einem Mehr-Auto-Haushalt richtig stark macht. Dein go-e Charger unterstützt bis zu 10 RFID-Karten — und LadeKosten macht daraus eine automatische Fahrzeugerkennung.
So funktioniert's: Öffne im Wallbox-Detail „RFID-Fahrzeugerkennung" → „Karten aktualisieren". LadeKosten liest alle auf dem Charger hinterlegten Karten samt Namen aus (im Beispiel „Default", „Business", „Family") und zeigt pro Karte ein Dropdown. Dort ordnest du jeder Karte einmalig ein Fahrzeug zu und tippst auf Speichern.

Ab dann läuft alles automatisch: Wer sein Auto anschließt und die eigene Karte an den Charger hält, dessen Ladevorgang wird von LadeKosten automatisch dem richtigen Fahrzeug zugeschrieben — mit korrekten Kosten, getrennt pro Auto. Perfekt für die Familie mit zwei E-Autos oder den gemischten Fuhrpark aus Privat- und Dienstwagen.
Ein paar Details:
- „Aktiv jetzt" markiert die Karte, mit der gerade geladen wird — du siehst sofort, welches Auto lädt.
- Karten, die du nicht zuordnest, sind kein Problem: Solche Ladevorgänge laufen auf das Standardfahrzeug der Wallbox.
- LadeKosten liest zusätzlich den kumulativen Energiezähler pro Karte (
c0e-c9e) aus — die Grundlage für die getrennte Abrechnung je Fahrzeug.
Was die App konkret erfasst
Für jeden Ladevorgang dokumentiert LadeKosten:
- Datum und Uhrzeit (Start und Ende)
- Geladene Energiemenge in kWh (auf zwei Nachkommastellen genau)
- Berechnete Stromkosten basierend auf deinem Stromtarif
- Ladedauer von Beginn bis Ende
- Fahrzeug-Zuordnung über RFID-Karte (wenn vorhanden)
- Quelle als „Wallbox" markiert (unterscheidbar von manuellen Einträgen)
Stromkosten und Steuer
Du gibst einmalig deinen Strompreis pro kWh ein, und LadeKosten berechnet automatisch die Kosten jedes Ladevorgangs. Hast du einen dynamischen Tarif wie Tibber oder aWATTar? Dann kannst du den Preis regelmäßig anpassen.
Für Dienstwagenfahrer und Selbstständige erstellt LadeKosten auf Knopfdruck:
- PDF-Reports für den Arbeitgeber
- DATEV-Export für den Steuerberater
- GoBD-konforme Aufzeichnung mit Audit-Log
Datenschutz — du hast die Wahl
Im lokalen WiFi-Modus verlässt kein einziges Datenbyte dein Heimnetzwerk. Keine Cloud, keine Server, keine Tracking-IDs.
Im Cloud-Modus werden Daten über die go-e Cloud API abgerufen. Der API-Key wird verschlüsselt auf deinem Gerät gespeichert. Es werden ausschließlich Ladedaten gelesen — keine persönlichen Informationen.
Fazit
Der go-e Charger ist eine der beliebtesten Wallboxen in Deutschland und Österreich — und mit LadeKosten holst du das Maximum heraus. Zwei Verbindungsmodi, intelligente Session-Erkennung, RFID-Unterstützung für mehrere Fahrzeuge und steuerliche Dokumentation. Lade dir LadeKosten herunter und verbinde deinen go-e Charger in weniger als einer Minute.
So richtest du es ein
Verbindungsmodus wählen
Öffne LadeKosten und wähle unter Einstellungen > Wallbox > go-e Charger, ob du dich per lokalem WiFi oder über die go-e Cloud API verbinden möchtest.
Wallbox verbinden
Im lokalen Modus: Stelle sicher, dass dein Smartphone im selben WLAN ist — die App erkennt deinen go-e Charger automatisch. Im Cloud-Modus: Gib deinen go-e Cloud API-Key ein (zu finden in der go-e App unter Internet > Erweiterte Einstellungen).
Automatische Erfassung starten
Bestätige die Verbindung — fertig. Ab sofort werden alle Ladevorgänge automatisch erfasst, die Kosten berechnet und dem richtigen Fahrzeug zugeordnet.
Häufige Fragen
Welche go-e Charger Modelle werden unterstützt?
Alle go-e Charger mit API v2 (Firmware ab Version 052): go-e Charger Home (alle Revisionen, 11 kW und 22 kW), go-e Charger Gemini, go-e Charger Gemini flex, go-e Charger HOME+ (V3/V4) und go-e Charger PRO (11/22 kW, gewerblich). Der Adapter ist modell-agnostisch — solange die lokale HTTP-API oder die Cloud-API aktiviert ist, funktioniert die Verbindung.
Was ist der Unterschied zwischen lokalem und Cloud-Modus?
Im lokalen Modus kommuniziert die App direkt per WiFi mit deinem go-e Charger — in Echtzeit, privat und offline-fähig. Im Cloud-Modus läuft die Verbindung über die go-e Cloud (HTTPS, mit deinem API-Key). **Wichtiger Unterschied seit v1.2:** Nur der Cloud-Modus unterstützt den automatischen Import historischer Ladevorgänge — der lokale Modus erkennt nur, was läuft, während die App im Heim-WLAN aktiv ist. Für Selbstständige und Dienstwagenfahrer empfehlen wir daher den Cloud-Modus.
Werden auch Ladevorgänge erfasst, die stattfanden, während die App geschlossen war?
Ja — wenn dein go-e Charger mit der go-e Cloud verbunden ist und du den Cloud-Modus in LadeKosten gewählt hast. Die App holt sich beim nächsten Sync automatisch alle in der Zwischenzeit aufgelaufenen Sessions aus der go-e Cloud (über den dll-CSV-Endpunkt). Im reinen Lokal-Modus werden nur Sessions erkannt, die laufen, während die App aktiv im Heim-WLAN ist.
Funktioniert LadeKosten mit dem go-e Charger auch offline?
Ja, im lokalen WiFi-Modus. Die gesamte Kommunikation läuft über dein lokales WLAN. Im Cloud-Modus wird eine Internetverbindung benötigt.
Wie erkennt die App abgeschlossene Ladevorgänge?
LadeKosten nutzt intelligentes Status-Polling: Die App erkennt den Übergang von 'lädt' zu 'fertig' anhand der Zeitstempel-Felder deines go-e Chargers. Als Fallback wird die Differenz des Gesamtenergie-Zählers (ETO) geprüft. So geht kein Ladevorgang verloren — auch wenn die App zwischendurch nicht aktiv war.
Kann ich mehrere Fahrzeuge mit RFID-Karten unterscheiden?
Ja. Dein go-e Charger unterstützt bis zu 10 RFID-Karten. LadeKosten ordnet jede Karte einem Fahrzeug zu und weist Ladevorgänge automatisch dem richtigen Auto zu — inklusive separater Energiezähler pro Karte.
Wie exportiere ich die Ladehistorie meines go-e Chargers?
Die go-e App und das go-e Portal bieten einen manuellen CSV-Download deiner Ladedaten. Mit LadeKosten brauchst du den nicht: Sessions werden automatisch erfasst, mit deinem Stromtarif bepreist und als fertige Berichte exportiert — für die Steuer, die Arbeitgeber-Erstattung oder deine eigene Übersicht.
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