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EV vs. Verbrenner: Was sparst du wirklich?

„E-Autos fahren günstiger" stimmt im Durchschnitt — und hilft dir konkret wenig. Die Pro-100-km-Rechnung, die Szenarien-Tabelle und wie du deine echte Ersparnis misst.

Vergleich7 Min. Lesezeit11. Juli 2026

Die Rechnung pro 100 km

Spritkosten vergleicht man am einfachsten pro 100 km:

  • E-Auto: ~20 kWh pro 100 km (inkl. Ladeverluste) × dein Strompreis
  • Benziner: 7,5 l pro 100 km × Literpreis (~1,70 €)
SzenarioE-Auto pro 100 kmBenziner (7,5 l, 1,70 €/l)Ersparnis
Nachttarif / dynamisch (0,25 €/kWh)5,00 €12,80 €61 %
Standard-Haushaltsstrom (0,34 €/kWh)6,80 €12,80 €47 %
Überwiegend öffentlich AC (0,59 €/kWh)11,80 €12,80 €8 %
Überwiegend DC-Schnelllader (0,79 €/kWh)15,80 €12,80 €−23 % (teurer!)

Die letzte Zeile zeigt dir kein Autohersteller-Prospekt: Ein E-Auto, das überwiegend am Schnelllader hängt, kann teurer fahren als ein Benziner. Deine Ersparnis steht und fällt mit dem Ladeort-Mix.

Warum generische Rechner danebenliegen

  • Sie rechnen mit einem Durchschnitts-Strompreis — deiner kann deutlich darunter (PV, Nachttarif) oder darüber liegen.
  • Sie unterstellen 100 % Heimladen — real mischt jeder öffentliches und Schnellladen dazu.
  • Sie nutzen WLTP-Verbräuche — Winter und Autobahn verschieben den Realverbrauch um 20–40 %.
  • Benzinpreise schwanken wöchentlich; eine Januar-Schätzung ist im Juni überholt.

Was du zuhause wirklich pro kWh zahlst, haben wir hier aufgeschlüsselt: Was kostet es, ein E-Auto zuhause zu laden? Und für eine schnelle Überschlagsrechnung mit deinen Werten gibt es den Ladekosten-Rechner.

Miss deine Ersparnis aus echten Sessions

LadeKosten berechnet den Vergleich aus Daten statt aus Annahmen:

  1. Ladevorgänge automatisch erfassen — Heimladungen über deine Wallbox (go-e, Wallbox Pulsar, Tesla Wall Connector), öffentliche Ladungen in Sekunden manuell.
  2. LadeKosten ermittelt deinen echten Durchschnittspreis pro kWh über Zuhause, Arbeit und öffentlich hinweg.
  3. „EV vs. Verbrenner" öffnen: deine tatsächlichen Kosten pro 100 km neben einem vergleichbaren Benziner zu aktuellen Spritpreisen — mit Ersparnis in Prozent, pro Monat und als Jahresprognose.
  4. Teilen: Ein Tipp erzeugt ein teilbares Bild — das „Mein E-Auto fährt für 6,80 €, der Benziner für 12,80 €"-Posting, das die Diskussion am Esstisch beendet.

Aus der Zahl wird Strategie

Sobald der Wert live ist, wird er nützlich: Sinkt deine Ersparnis, ist dein Schnelllade-Anteil gestiegen oder dein Tarif hat sich geändert. Verschiebe mehr Ladungen ins günstige Nachtfenster und sieh zu, wie die Jahresprognose steigt. Selbstständig oder Dienstwagenfahrer? Dieselben erfassten Sessions sind gleichzeitig deine steuerliche Dokumentation.

Fazit

Mit Heimladen sparst du realistisch 40–60 % gegenüber dem Benziner, mit Nachtstrom noch mehr — mit reinem Schnellladen kannst du draufzahlen. Die ehrliche Antwort auf „Was spare ich wirklich?" steht nicht in einer Tabelle, sondern in deinen eigenen Ladedaten. LadeKosten rechnet sie dir automatisch aus.